Fabric Visions // Textile Visionen
Vernissage am 13.4.2025, 15 Uhr


Die Sonderausstellung Fabric Visions präsentiert zwölf aktuelle künstlerische Positionen auf das Medium Textil. Im Fokus stehen dabei kollektive Praktiken der Herstellung und ein gemeinsames, experimentelles Entdecken textiler Techniken vor dem Hintergrund eines ökologisch und sozial nachhaltigen sowie innovativen Umgangs mit Textil und Mode.
Im Vorfeld der Ausstellung hatten einzelne Künstler:innen die Möglichkeit, das neu gegründeten Esche-Lab - eine Werkstatt für kreatives textiles Arbeiten, schwerpunktmäßig im Bereich Strickerei, Stickerei und Konfektion - sowie den Material- und Maschinenbestand des Esche-Museum zu nutzen. Zudem konnten sie in Kooperation mit dem Sächsischen Textilforschungsinstitut (STFI) in Chemnitz weitere Experimente durchführen, Prototypen entwickeln und ihre künstlerische Produktion vorantreiben. Es werden Werke gezeigt, die das Thema Textil, seine Historie, Bedeutung und Ästhetik auf unterschiedliche Weise reflektieren.
Die Ausstellung wird kuratiert von Klara Meinhardt und Hannah Beck-Mannagetta
Künstlerinnen und Künstler: Aïcha Abbadi, Svenja Bremen, Mascha Fehse & Valentina Karga, Wilhelm Frederking, Zoe Köbrunner, Caroline Kryzecki, Sofía Magdits Espinoza, Klara Meinhardt, Simone Post, Lars Preisser, Henrike Schmitz, Ida Westh-Hansen
Programm zur Vernissage am 13.4.2025 um 15 Uhr
Die Kuratorinnen und alle Künstlerinnen (mit Ausnahme von Simone Post) werden bei der Eröffnung anwesend sein.
15 Uhr |
Musikperformance mit der Künstlerin Sofía Magdits Espinoza. In ihrer Soundrecherche beschäftigt sich die Künstlerin mit Afro-peruanischen Rhytmen, Saxofon- und Naturklängen, sowie Voicesamples von Freund:innen und Familie. Mit einer Loopmaschine kombiniert sie diese Elemente und nimmt das Publikum zu einer atmosphärisch, experimentellen Reise mit. |
15.30 Uhr | Ansprachen und Grußworte zur Ausstellung danach Empfang |
16 Uhr |
Kollektives Weben mit Sofía Magdits Espinoza Nos vemos en el cosmos (Wir treffen uns im Kosmos): Gemeinsam mit der Künstlerin Sofía Magdits Espinoza können die Besucher:innen einen Wandteppich mitgestalten. Beim Weben von Hand entsteht nicht nur ein kollektives Kunstwerk über die Dauer der Ausstellung, sondern es entwickeln sich auch vielfältige Gespräche über Entschleunigung, Autorschaft und kulturelle Traditionen. |
16.30 Uhr |
Performance an der Unweaving maschine mit Lars Preisser Vor dem Hintergrund, dass Überproduktion und Recyclingfähigkeit von Textilien zunehmend problematisch werden, kehrt die “Unweaving machine” eine ansonsten einseitige Produktionslogik um. Gemeinsam mit den Besucher:innen wird der Künstler Teile eines industriell gefertigten Stoffes mit seiner selbst entworfenen Maschine von Hand entweben und so das Material wieder verfügbar machen. Dies wird auch über die gesamte Laufzeit der Ausstellung interaktiv möglich sein. |